Frühjahrsausfahrt der Dixi IG 2019 in Dessau

Karl-Heinz Dorn (Kalle) und Hilde Stadler haben wieder organisiert. Mit freundlicher Hilfe im Hintergrund von Günter Reimer, Heinz Schlosser, Matthias Schwinger und Gaby Petermann und etlichen Freundin vor Ort -haben die beiden aus der Ferne die Frühjahrsausfahrt vorbereitet. Das war sicherlich nicht immer einfach. Es wird immer schwieriger den Kreis der Dixi Freunde, der sich zu den Ausfahrten treffen will und immer größer wird, in genügend großen Hotels, entsprechend passenden Parkplätzen und Lokalitäten unterwegs unterzubringen. So waren wir auch diesmal wieder eine große Familie mit 75 Dixi Freunden und über 40 Fahrzeugen on tour. Das Hotel lag unmittelbar an der A9-Ausfahrt „Dessau“, übrigens auch einer ehemaligen Rennstrecke vor dem Kriege ,auf der berühmte Rennfahrer sogar nach dem Krieg noch Erfolge einfuhren. Einer der Gewinner Paul Greifzu fuhr übrigens auf dieser Strecke in den Dreissigern auf einem Dixi aufs Podium , nach dem Krieg mit einem BMW Eigenbau sehr erfolgreich Formelrennen und verunglückte dort aber leider schon 1952 beim Training (durch einen Motorschaden verursacht) ! Dort in der Nähe waren wir also alle zusammen mit einem passenden Wiesen- Parkplatz für die Dixis neben dem Hotel“ Fichtenbreite „ gut untergebracht. Abends sorgte eine Bar für gute Stimmung und alle Leute waren sehr freundlich zu uns und natürlich zu unseren Dixis. Wegen der Größe der Runde musste das Abendessen in einem anderen Restaurant per Bus erreicht werden, dem Waldschlößchen ca 2 km entfernt . So war der timetable für die Tage fixiert: Morgens um 9 Uhr ging es los auf Tour, abends um 18 Uhr 30 kam der Bus und um 22 Uhr brachte er uns wieder ins Hotel.am abend wurde orientierend über die ausfahrt informiert , Grüße von Helmuth Baur -Callwey ausgerichtet und vor allem seine Reprints verteilt . auch gunter Herz der nicht kommen konnte ließ alle Teilnehmer herzlich grüßen. der erste Ausfahrt Tag derFreitG führte uns nach Coswig Richtung Wittenberg ;an der berühmten Schlosskirche vorbei; die als Silhouette sichtbar wurde zum ersten größeren Halt, dem Wörlitzer Park. Die Straßen waren schön und flach, gut geeignet für den Dixi , aber Freitag morgens natürlich von ordentlichem Verkehr belastet. Dennoch ein paar ruhige Ecken hatte Kalle für uns gefunden und eines der schönsten war der Wörlitzer Park. Dieser ,vor über 200 Jahren angelegte Park mit einer Seenlandschaft und Inseln darauf muss selbst erlebt werden es ist kaum zu schildern was alles Schönes dort zu sehen ist:Seltene europäische und asiatische Bäume wunderschöne und bestens gepflegte Park Landschaften wurden uns auf einer Gondelfahrt über zweieinhalb km durch diesen kleinen Seen gezeigt. Witzige und intelligente Erklärungen hatten die Gondel führer, die die schweren Eisenkähne mit zwei Paddeln bewegen mussten ,in allen Boten offensichtlich parat, allen hat diese Fahrt Spaß gemacht. Das Wetter dazu: Morgens noch etwas nebelig und feucht folgten dann die ersten Sonnenstrahlen und mittags kam es schon zu Temperaturen um 20 Uhr Grad. im Park selbst wurden wir freundlich bedient und nach der Stärkung ging es weiter Richtung Dessau zum Junkersmuseum. Auf dem großen Parkplatz konnten die Dixies schön untergestellt werden und alle hatten Zeit nicht nur die imponierenden russischen Migs außerhalb der großen Museumshalle anzusehen sondern auch viele interessante Motoren und vor allen Dingen die Ju 52 in der Halle selbst , unter der unser Freund Foerster seinen neuen DA3 in blau gestellt hatte. wie immer sind solche technischen Angebote und Besichtigungen gern bei den Dixi Freundin gesehen und gruppenweise ,manche auch alleine wurden die interessanten Details im Museum erforscht. Eine Führung gabs leider nicht dazu war die Gruppe auch einfach zu groß. Im flotten Tempo ging es anschließend zurück wieder zum Hotel und zuverlässig und pünktlich stand dann um 18:30 Uhr wieder der Bus bereit zur Fahrt ins Waldschlösschen dem Restaurant. Dort hat sich mittlerweile das bemühte Servicepersonal an uns gewöhnt und flott und freundlich wurden alle bedient. Wenn 75 dixi Freunde sich angeregt unterhalten wird es ganz schön laut und so war es auch regelmäßig an den Abenden. Nach einer ruhigen Nacht brach der zweite Ausfahrtstag, der Samstag an, diesmal bereits früh mit Sonnenschein und blauem Himmel und es ging vom Hotel nach der üblichen Start Prozedur ab ins Grüne. Prozedur deswegen, weil wir eine spezielle Ampel Situation vor Ort hatten. Glücklicherweise waren die Verkehrsteilnehmer freundlich zu uns überließen uns die Kreuzung und es ging hinaus in die Natur :viel Grün herrlicher Waldbestand zum Teil schon richtige Wildwuchs,viel Laubwald und am Samstag ein ruhiger Verkehr mit wenig Teilnehmern.Das ideale Wetter für Cabriofahrer, die idealen Straßen für den Dixi. Alle Autos hielten brav durch und wenn einer mal kurz stehen bleiben musste dann höchstens um nach dem Sprithahn zu sehen oder Kleinigkeiten zu kontrollieren. Alle kamen gut durch ,der Besenwagen musste nicht eingreifen. Das Mittagsrestaurant für die zweite Runde war „wohl“ ausgesucht, die Leute sehr freundlich, das Essen frisch aus der Pfanne und wohlschmeckend. Alles war mit Bons bestens vorbereitet, Zeit war reichlich für alle da , sodass man die Mittagspause überwiegend im Freien an den Autos und dort mit den typischen Benzin Gesprächen verbringen konnte und nicht im netten aber dunklen (mit viel interessantem Getier , ausgestopften Kleintieren, Fellen von Bären, Fuchs und Rotwild, sowie Vögeln ausgeschmücktem Gasthof . Die Sonne tat ihr übriges und die Fahrt zurück bei 22 Grad und blauem Himmel war sehr erholsam. Es ging über Meinsdorf, das einigen schon bekannt war wegen der vor 25 Jahren gebauten Einrichtung eines „Europa Dorfes“. Dieses lag nur einige Schritte weg vom eigentlichen Ziel, dem „Eichenkranz, ein Café das regional wohlbekannt ist für seine Kuchen -Variationen, und so wurden auch die Dixi Freunde überrascht: Man bekam nicht einen Kuchen sondern gleich drei in den schönsten Farben, dazu einen ordentliche Kaffee. Bei Kuchen „satt“ und Sonnenschein konnte man sogar Liegestühle benutzen. Danach gings wieder zurück ins Hotel und von dort wie tags zuvor mit dem Bus zum Abendessen. Diesmal gab es „Buffet“ auf das sich viele gefreut haben und Getränke wurden „akut“ preiswert, da durch sorgfältiges Wirtschaften unser „Finanzminister“ Gaby großzügig die Überbleibsel vom Brutto-Nenngeld zuschießen konnte. Herzlichen Dank! Geehrt wurde der jüngste Mitfahrer, Ururenkel von Kalle, bedankt haben wir uns mit zwei schönen großen Blumensträußen bei Hilde und Kalle, Dazu noch Bilder zur Erinnerung, und dies nicht nur vom Club und der Vorstandschaft aus sondern auch von der Eisenacher Gruppe um Lutz Schmidt , Jochen Thurau und Heinz Tenner. Die wiedermal sehr attraktive Originalfotos aus der eisenacher Zeit zur Verfügung stellten .Das Ehepaar Thurau räumte dann kurioserweise gleich noch im Gegenzug den Preis für den ersten Platz beim „Unterwegs- Spiel“ auf der Tour ab (Würfelspiel), und bekamen auch noch dem Preis des Vorsitzenden für die weiteste Anfahrt auf eigener Achse. Bedankt haben wir uns schon vorher bei Gerd Förster, der einen eindrucksvollen Vortrag über die Geschichte, Erwerb und Instandsetzung seines blauen DA 3 mit vielen Bildern mitbrachte. Die fröhliche Runde kehrte wieder pünktlich um 22 Uhr ins Hotel zurück und nach einer ruhigen Nacht mit oder ohne European Song Contest kam auch schon der Sonntag, früh wurden die ersten Dixis verzurrt auf den Hängern oder in den Sprintern wieder Richtung Heimat gebracht. Schön war’s, der Wettergott hat mitgemacht, unfallfrei durften wir wieder fahren, Ausfälle gab es keine und allen hat es Spaß gemacht sich mit Freunden zu unterhalten und Erfahrungen auszutauschen und eine schöne Ecke Deutschlands zu erkunden. Nebenbei wurden auch noch Dixi-Teile getauscht oder erworben. Gunter Wilhelm hat für seine Ausfahrt in knapp 4 Monaten in der Lausitz geworben und die ersten 15 Nennungen sind dazu bereits eingegangen! Dank an Hilde und Kalle, danke an alle, die geholfen haben die Ausfahrt glücklich und ohne Probleme durchzuführen !

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